Kurzüberblick
- Objekt: Dentallabor in Berlin-Wilmersdorf, ca. 490 m² (Laborräume, Arbeitsplätze, Büro, Empfang, Sanitär, Verkehrsflächen)
- Ausgangslage: Schleifstaub auf Arbeitsflächen und Geräten, unklare Reinigungsroutinen, kein dokumentierter Plan, schwankendes Sauberkeitsniveau je Raum, Mitarbeitende mussten selbst nachreinigen
- SEGRA Reaktionszeit: Begehung innerhalb von 48 Stunden, Start der Unterhaltsreinigung ab Folgewoche
- Leistung: Tägliche Unterhaltsreinigung Mo–Fr; zonengetrennte Reinigungspläne für Labor, Büro und Sanitär; staubbindende Verfahren in Laborräumen; hygienische Oberflächenreinigung; dokumentierte Leistungen mit Sichtprüfung
- Schwerpunkte: Partikelreduktion in den Laboren, materialschonende Reinigung empfindlicher Geräte, klare Trennung von Labor- und Bürozonen, diskretes Arbeiten außerhalb der Kernarbeitszeiten, Vermeidung von Kreuzkontamination
- Ergebnis: Deutlich weniger Staub in Laborräumen, konstantes Sauberkeitsniveau, keine Nacharbeit mehr durch das Laborteam, verbesserte Arbeitsbedingungen und höhere Prozesssicherheit
Die Ausgangslage
In einem Dentallabor entscheidet Sauberkeit über Produktqualität. Wer Zahnersatz fräst, schleift und poliert, arbeitet im Mikrometerbereich. Feinstaub auf Arbeitsflächen, Ablagerungen an Geräten, ungleichmäßig gereinigte Räume: Was in einem normalen Büro auffällt, kann im Labor die Arbeit beeinträchtigen.
Genau das war die Lage in Wilmersdorf. Die bisherige Reinigung folgte keinem festen Plan, behandelte Labor und Büro gleich und hinterließ je nach Tag und Raum unterschiedliche Ergebnisse. Die Zahntechniker griffen regelmäßig selbst zu Lappen und Sauger, bevor sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen konnten.
Wer ist der Kunde?
Ein Dentallabor mit ca. 490 m² in Berlin-Wilmersdorf – mehrere Laborarbeitsplätze für Schleif-, Fräs- und Polierarbeiten, dazu Büroräume, ein Empfangsbereich für Zahnarztpraxen und Patienten, Sanitäranlagen und Verkehrsflächen. Täglicher Betrieb mit festem Team, Montag bis Freitag.
Der Anspruch: Eine Arbeitsumgebung, in der Hygiene und Ordnung nicht vom Laborteam selbst hergestellt werden müssen, sondern morgens bereits vorhanden sind.
Was war das Problem und warum wurde SEGRA gerufen?
Die Reinigung war nicht auf einen Laborbetrieb zugeschnitten:
- Schleifstaub und Fräsrückstände blieben auf Arbeitsflächen liegen
- Empfindliche Geräte wurden entweder gar nicht oder mit ungeeigneten Mitteln gereinigt
- Labor- und Büroräume hatten denselben Reinigungsrhythmus, obwohl die Anforderungen grundverschieden sind
- Dokumentation fehlte komplett
- Das Laborteam verlor täglich Zeit mit Nachreinigen
Wir wurden beauftragt, einen Hygienestandard zu etablieren, der Labor, Büro und Sanitär sauber trennt, Staub gezielt bindet statt aufzuwirbeln, Geräte schont und verlässlich dokumentiert, was wann gemacht wurde.
Herausforderungen & Rahmenbedingungen
Ein Dentallabor erzeugt bei jeder Bearbeitung Feinstaub – beim Schleifen von Zirkonoxid, Keramik oder Metall, beim Fräsen, beim Ausbetten. Dieser Staub setzt sich auf Flächen, Geräten und in Fugen ab. Wird er trocken aufgewischt, verteilt er sich nur. Wird er mit aggressiven Mitteln behandelt, leiden empfindliche Oberflächen.
Gleichzeitig stehen hochwertige Geräte – CAD/CAM-Fräsen, Keramikbrennöfen, Poliermaschinen – die nicht mit Standardreinigern in Kontakt kommen dürfen.
Der Empfangsbereich muss für Zahnarztpraxen und gelegentlich Patienten repräsentativ wirken. Sanitärräume brauchen einen eigenen Hygienestandard mit getrennten Utensilien.
Die Reinigung darf den Laborbetrieb nicht stören. Arbeitszeiten sind fest, empfindliche Werkstücke stehen offen auf Tischen. Das bedeutet: Reinigung außerhalb der Kernarbeitszeiten, kein Verschieben von Arbeitsgegenständen, kein Aufwirbeln von Partikeln.
Unsere Lösung für das Dentallabor
Analyse & Zonenplan
Gemeinsam mit der Laborleitung haben wir die Fläche in fünf Reinigungszonen aufgeteilt – jede mit eigenem Verfahren, eigenen Mitteln und eigener Taktung. Der Plan steht schriftlich, wird bei jeder Schicht abgearbeitet und dokumentiert.
Zone 1: Laborräume
Hier liegt der Kern der Arbeit. Wir setzen auf staubbindende Verfahren: Mikrofasertücher und Mops, die Partikel aufnehmen statt verteilen, ergänzt durch feuchte Oberflächenreinigung mit materialschonenden, pH-neutralen Mitteln. Arbeitsflächen, Möbel und Ablagen werden systematisch abgearbeitet – immer mit dem Ziel, die Partikelbelastung auf den Flächen messbar zu senken.
Zone 2: Arbeitsplätze & Geräteumfeld
Tische, Ablagen und das direkte Geräteumfeld erhalten besondere Aufmerksamkeit. Schleifstaub wird mit staubbindenden Tüchern aufgenommen, nicht verwischt. Geräte selbst werden nicht geöffnet oder verstellt – wir reinigen das Umfeld, Gehäuse und zugängliche Flächen schonend, ohne aggressive Chemie. Wo Hersteller spezifische Pflegehinweise geben, halten wir uns daran.
Zone 3: Büro & Empfang
Oberflächen, Böden, Abfallentsorgung – hier gelten die Standards einer professionellen Büroreinigung. Der Empfangsbereich wird täglich so übergeben, dass Besucher einen sauberen, ordentlichen Eindruck erhalten. Glasflächen und Türbereiche bleiben griffspurenfrei.
Zone 4: Böden & Verkehrsflächen
Laufwege und Übergänge zwischen Labor und Büro sind besonders relevant: Hier wird Staub aus dem Labor in andere Bereiche getragen, wenn die Reinigung nicht gegensteuert. Wir arbeiten mit staubbindender Trockenreinigung als erstem Schritt und anschließend feuchtem Wischen ohne Filmbildung. Fugen und Ränder bekommen regelmäßig Extraaufmerksamkeit.
Zone 5: Sanitärbereiche
Zonengetrennte Reinigung mit separaten Utensilien: Desinfektion von Kontaktflächen (Griffe, Armaturen, Spültasten), gründliche Reinigung von Waschbecken und WC, Auffüllen von Seife, Papier und Handtüchern, Geruchsneutralisierung. Dokumentierte Sichtprüfung am Schichtende.
Qualität & Organisation
Jede Schicht endet mit einer Sichtprüfung der kritischen Bereiche. Der Reinigungsplan ist zonengetrennt aufgebaut, die Leistungen werden dokumentiert. Ein fester Ansprechpartner bei SEGRA steht für Rückfragen, Anpassungen oder kurzfristige Sondereinsätze bereit.
Ergebnisse & Nutzen für den Kunden
Bereits in der ersten Woche war der Unterschied spürbar: Die Arbeitsflächen in den Laboren waren morgens staubfrei, die Geräte sauber, die Böden griffig und ohne Belag.
- Deutlich weniger Staub in den Laborräumen – die staubbindenden Verfahren greifen, Partikel werden aufgenommen statt verteilt
- Konstantes Sauberkeitsniveau über alle Räume hinweg, nicht mehr abhängig von Tagesform oder Personalwechsel
- Keine Nacharbeit mehr durch das Laborteam – die Zahntechniker starten direkt mit ihrer eigentlichen Arbeit
- Sauberer Empfang für Zahnarztpraxen und Besucher
- Höhere Prozesssicherheit – weniger Fremdpartikel in der Arbeitsumgebung, weniger Risiko bei der Fertigung
Für die Laborleitung bedeutet das: verlässliche Hygiene ohne eigenen Aufwand, dokumentierte Leistungen auf Abruf und ein Team, das den Laborbetrieb versteht.
Stimme der Laborleitung
„Wir merken den Unterschied jeden Morgen. Die Arbeitsflächen sind sauber, die Geräte staubfrei, und keiner muss mehr selbst nachreinigen, bevor die Arbeit losgeht. Das spart uns täglich Zeit und gibt uns Sicherheit.”
– Laborleitung (Name auf Wunsch anonymisiert).
Gut zu wissen – Reinigung in Dentallaboren
Warum ist Staubkontrolle in einem Dentallabor so wichtig?
Beim Schleifen, Fräsen und Polieren von Zahnersatz entsteht Feinstaub aus Zirkonoxid, Keramik, Metall oder Kunststoff. Dieser Staub lagert sich auf Arbeitsflächen, Geräten und Werkstücken ab. Für die Fertigungsqualität ist das ein Problem: Fremdpartikel auf Oberflächen können Passgenauigkeit und Ästhetik beeinträchtigen. Auch der Arbeitsschutz spielt eine Rolle – Schleifstäube bestimmter Materialien sind gesundheitsrelevant und unterliegen Grenzwerten (TRGS 900, Allgemeiner Staubgrenzwert). Staubbindende Reinigungsverfahren, die Partikel aufnehmen statt aufwirbeln, sind deshalb keine Kür, sondern fachliche Notwendigkeit.
Welche Hygieneanforderungen gelten für Dentallabore?
Dentallabore unterliegen dem Medizinprodukterecht (MDR, EU-Verordnung 2017/745) und den Vorgaben der jeweiligen Landeszahnärztekammer. Sauberkeit und Hygiene im Arbeitsumfeld sind Teil der Qualitätssicherung bei der Herstellung von Zahnersatz. Konkret bedeutet das: saubere, staubarme Arbeitsflächen, getrennte Bereiche für unterschiedliche Arbeitsschritte und nachvollziehbare Reinigungsprozesse. Eine professionelle Unterhaltsreinigung unterstützt die Einhaltung dieser Standards, ersetzt aber nicht das laboreigene Hygienemanagement.
Was unterscheidet die Reinigung eines Dentallabors von einer normalen Büroreinigung?
Im Labor stehen Präzision und Partikelkontrolle im Vordergrund. Arbeitsflächen müssen staubfrei sein, Geräte dürfen nur mit geeigneten Mitteln gereinigt werden, und die Reinigung darf keine Werkstücke oder Materialien verschieben. Dazu kommt die strikte Zonentrennung: Laborbereiche, Büro und Sanitär brauchen unterschiedliche Verfahren und getrennte Utensilien, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Eine Büroreinigung, die Labor und Verwaltung gleich behandelt, wird den Anforderungen nicht gerecht.
Fazit – Was diese Fallstudie zeigt
Diese Fallstudie zeigt, wie Reinigung in einem Dentallabor funktioniert, wenn sie auf den Betrieb abgestimmt ist: staubbindende Verfahren in den Laboren, materialschonende Pflege im Geräteumfeld, klare Zonentrennung und ein dokumentierter Plan, der jeden Tag greift. Was Ihr Labor braucht, klären wir gern bei einer Begehung vor Ort: Unsere Leistungen im Bereich Gebäudereinigung in Berlin, oder sprechen Sie uns direkt an – Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen.