Kurzüberblick
- Objekt: Großraumbüro / Callcenter in Berlin-Treptow, ca. 800 m² (Arbeitsplätze, Meetingräume, Teeküche, Sanitär, Verkehrsflächen)
- Ausgangslage: Hohe Mitarbeiterdichte auf engem Raum, verschmutzte Kontaktflächen (Tische, Telefone, Türgriffe), schwankendes Sauberkeitsniveau je nach Schicht, stark beanspruchte Böden, keine dokumentierten Reinigungsabläufe, Beschwerden aus dem Team
- SEGRA Reaktionszeit: Begehung innerhalb von 48 Stunden, Start der Unterhaltsreinigung ab Folgewoche
- Leistung: Tägliche Unterhaltsreinigung Mo–Fr; zonengetrennte Reinigungspläne für Arbeitsplätze, Meetingräume, Teeküche, Böden und Sanitär; hygienische Kontaktflächenreinigung; dokumentierte Sichtprüfung nach jeder Schicht
- Schwerpunkte: Saubere Arbeitsplätze trotz Schichtbetrieb, hygienische Kontaktflächen bei hoher Personendichte, konstante Qualität unabhängig von Nutzungszeiten, diskretes Arbeiten ohne Betriebsstörung
- Ergebnis: Sauberes Arbeitsumfeld auf allen Flächen, spürbar weniger Beschwerden, besseres Arbeitsklima, professioneller Eindruck für Besucher und Kunden, interne Organisation entlastet
Die Ausgangslage
Wenn 80 Leute in einem Raum telefonieren, wird es schnell sichtbar, wenn die Reinigung nicht mithält. Krümel zwischen Tastaturen, Fingerabdrücke auf Telefonen, Kaffeeränder auf Schreibtischen, volle Papierkörbe am Nachmittag, Böden, die nach zwei Schichten nicht mehr frisch aussehen. In einem Callcenter mit Schichtbetrieb nutzen mehrere Personen denselben Arbeitsplatz – was morgens sauber war, sieht abends anders aus.
Die bisherige Reinigung hatte keinen festen Plan für diese Belastung. Es wurde gereinigt, aber ohne klare Prioritäten, ohne dokumentierte Abläufe und ohne Reaktion auf das, was ein Großraumbüro von einem normalen Büro unterscheidet: die Menge an Kontaktflächen, die Frequenz und die Geschwindigkeit, mit der Schmutz entsteht.
Wer ist der Kunde?
Ein Callcenter in Berlin-Treptow mit ca. 800 m² – ein großer offener Arbeitsbereich mit dicht besetzten Arbeitsplätzen, mehrere Meetingräume, eine Teeküche, Sanitäranlagen und Verkehrsflächen. Schichtbetrieb, Montag bis Freitag, hoher Durchlauf an Mitarbeitenden und gelegentlich Kundenbesuche.
Der Anspruch: Ein Arbeitsumfeld, das den ganzen Tag sauber bleibt – nicht nur morgens nach der Reinigung. Und ein Standard, der nicht von der Tagesform abhängt.
Was war das Problem und warum wurde SEGRA gerufen?
Die Reinigung passte nicht zum Betrieb. Ein Großraumbüro mit Schichtbetrieb stellt andere Anforderungen als ein klassisches Büro mit 20 Einzelplätzen. Die bisherige Firma reinigte alles gleich – Arbeitsplätze wie Flure, Teeküche wie Meetingraum. Es gab keinen festen Standard, keine Dokumentation und keine Reaktion auf wiederkehrende Probleme.
Konkret fehlte es an drei Stellen:
- Kontaktflächen wie Telefone, Tischflächen und Türgriffe wurden oberflächlich gewischt, aber nicht systematisch hygienisch gereinigt
- Die Qualität schwankte zwischen den Tagen – mal sauber, mal nicht. Es gab keinen nachvollziehbaren Plan
- Mitarbeitende beschwerten sich über klebrige Tische, volle Mülleimer und staubige Monitore. Das Thema Sauberkeit wurde intern zum Dauerthema
Wir wurden geholt, um eine Büroreinigung aufzusetzen, die auf die Belastung eines Großraumbüros ausgelegt ist: strukturiert, dokumentiert, jeden Tag auf demselben Niveau.
Herausforderungen & Rahmenbedingungen
Viele Menschen auf wenig Fläche bedeuten viele Kontaktflächen. In einem Callcenter mit Schichtbetrieb werden Schreibtische, Telefone, Armlehnen und Türgriffe von mehreren Personen pro Tag genutzt. Das erhöht die hygienische Anforderung deutlich gegenüber einem Einzelbüro.
Die Böden sind stark beansprucht. Teppichflächen im Arbeitsbereich fangen Staub und Krümel, Hartböden in Fluren und Küche zeigen Laufspuren schnell. Beide Bodenarten brauchen tägliche Aufmerksamkeit, aber unterschiedliche Verfahren.
Der Schichtbetrieb bestimmt das Zeitfenster. Die Reinigung muss so getaktet sein, dass sie den laufenden Betrieb nicht stört – und trotzdem Flächen erreicht, die tagsüber dauerhaft besetzt sind. Das erfordert klare Absprachen, welche Bereiche wann zugänglich sind.
Und der Anspruch an Diskretion ist hoch: Wer in einem Großraum arbeitet, bemerkt jedes Geräusch. Laute Staubsauger, klappernde Eimer oder Reinigungsmittelgeruch während der Schicht sind keine Option.
Unsere Lösung für das Großraumbüro
Analyse & Reinigungskonzept
Nach der Begehung haben wir die Fläche in fünf Zonen aufgeteilt und für jede Zone Verfahren, Mittel und Taktung festgelegt. Der entscheidende Unterschied zum Vorgänger: Die Reinigungsintensität richtet sich nach der Nutzung, nicht nach der Quadratmeterzahl. Arbeitsplätze und Kontaktflächen bekommen täglich mehr Aufmerksamkeit als ein selten genutzter Besprechungsraum.
Zone 1: Arbeitsplätze
Der Kern des Callcenters. Jeder Schreibtisch wird täglich gereinigt: Tischfläche feucht abwischen, Telefone und Headset-Ablagen hygienisch behandeln, Monitore und Tastaturbereiche staubfrei halten, Papierkörbe leeren. Bei geteilten Arbeitsplätzen im Schichtbetrieb ist das keine Kür, sondern Grundvoraussetzung – wer sich an einen sauberen Platz setzt, arbeitet anders als jemand, der erst Krümel und Kaffeeflecken vom Vorgänger vorfindet.
Zone 2: Meetingräume
Tische, Stühle, Glasflächen und Böden werden nach Nutzung gereinigt. Konferenztische bleiben fleckenfrei, Stühle und Armlehnen werden abgewischt, Glastrennwände und Türen griffspurenfrei übergeben. Der Meetingraum ist die Visitenkarte nach innen und außen – hier sitzen Kunden, Partner und Führungskräfte.
Zone 3: Teeküche
Arbeitsflächen, Spülbecken, Geräteaußenflächen (Kaffeemaschine, Mikrowelle, Kühlschrank) und Abfallentsorgung – täglich. In einer Küche, die von vielen genutzt wird, setzen sich Rückstände schnell fest. Wir reinigen so, dass die Küche auch nachmittags noch benutzbar aussieht, nicht nur morgens.
Zone 4: Böden & Verkehrsflächen
Teppichflächen im Arbeitsbereich werden täglich gesaugt, mit Fokus auf Laufwege und Eingangsbereiche, wo sich der meiste Schmutz sammelt. Hartböden in Fluren, Küche und Eingangsbereich wischen wir feucht, mit schnelltrocknenden Verfahren, damit keine Rutschgefahr entsteht. Übergänge zwischen Teppich und Hartboden bekommen besondere Aufmerksamkeit – hier sammelt sich erfahrungsgemäß Schmutz.
Zone 5: Sanitärbereiche
Zonengetrennte Reinigung mit eigenen Utensilien: Kontaktflächen (Griffe, Armaturen, Spültasten) werden desinfiziert, Waschbecken und WC gründlich gereinigt, Seife, Papier und Handtücher aufgefüllt, Gerüche neutralisiert. Bei der Nutzungsdichte eines Callcenters ist Sanitärhygiene kein Detail, sondern Pflicht. Dokumentierte Sichtprüfung am Schichtende.
Qualität & Kommunikation
Feste Reinigungszeiten, feste Ansprechpartner, feste Abläufe. Der Reinigungsplan ist zonengetrennt dokumentiert, jede Schicht endet mit einer Sichtprüfung. Bei Auffälligkeiten, Schäden oder besonderen Vorkommnissen geht eine kurze Meldung an die zuständige Person im Callcenter. Kein Rätselraten, kein Hinterhertelefonieren – Wünsche und Anpassungen sind mit einem Anruf geregelt.
Ergebnisse & Nutzen für den Kunden
Der Unterschied wurde schnell zum Alltag – und genau das war das Ziel. Sauberkeit fiel nicht mehr auf, weil sie nicht mehr fehlte.
- Saubere Arbeitsplätze jeden Morgen, auch nach dem Schichtwechsel
- Hygienische Kontaktflächen – Telefone, Tische und Griffe systematisch gereinigt, nicht nur übergewischt
- Konstantes Niveau über die gesamte Woche, unabhängig von Personalwechsel oder Belastungsspitzen
- Deutlich weniger Beschwerden aus dem Team – das Thema Sauberkeit ist kein Dauerthema mehr
- Besserer Eindruck bei Kundenbesuchen und internen Meetings
- Interne Organisation entlastet – kein Nachfassen, keine Reklamationsschleifen, ein Ansprechpartner für alles
Für die Geschäftsleitung bedeutet das: Mitarbeitende, die sich auf ihre Arbeit konzentrieren statt auf den Zustand ihres Arbeitsplatzes. Und ein Reinigungsstandard, der hält, was er verspricht.
Stimme der Standortleitung
„Seit SEGRA bei uns reinigt, ist Sauberkeit kein Thema mehr in den Teammeetings. Die Arbeitsplätze sind morgens sauber, die Küche ist in Ordnung, und wenn wir Kunden im Haus haben, müssen wir uns keine Gedanken machen. Das klingt simpel, aber vorher war es das nicht.”
– Standortleitung (Name auf Wunsch anonymisiert).
Gut zu wissen – Reinigung von Großraumbüros
Warum brauchen Großraumbüros eine andere Reinigung als kleine Büros?
Die Nutzungsdichte macht den Unterschied. In einem Großraumbüro teilen sich viele Personen dieselben Flächen, Wege und Einrichtungen. Kontaktflächen wie Türgriffe, Tischplatten und Gemeinschaftsgeräte werden um ein Vielfaches häufiger berührt als in einem Einzelbüro. Böden zeigen Laufspuren schneller, Teeküchen verschmutzen schneller, Sanitäranlagen werden stärker beansprucht. Eine Reinigung, die für 20 Einzelbüros funktioniert, ist für ein Großraumbüro mit 80 Arbeitsplätzen nicht ausreichend. Die Taktung muss enger, die Priorisierung klarer und das Vorgehen systematischer sein.
Welche Rolle spielt Hygiene an Arbeitsplätzen im Schichtbetrieb?
Geteilte Arbeitsplätze sind aus hygienischer Sicht anspruchsvoller als feste Plätze. Wenn mehrere Personen pro Tag denselben Schreibtisch, dasselbe Telefon und dieselbe Tastatur nutzen, steigt das Risiko, Keime weiterzugeben. Regelmäßige hygienische Reinigung von Kontaktflächen senkt dieses Risiko und kann dazu beitragen, krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Studien zur Arbeitsplatzhygiene zeigen, dass Telefone und Schreibtischoberflächen zu den am stärksten belasteten Flächen in Büros gehören – in einem Schichtbetrieb gilt das verstärkt.
Wie lässt sich konstante Sauberkeit in einem stark genutzten Büro sicherstellen?
Durch drei Dinge: Zonenplanung, Dokumentation und festes Personal. Zonengetrennte Reinigungspläne stellen sicher, dass stark genutzte Bereiche häufiger gereinigt werden als selten genutzte. Dokumentierte Checklisten machen die Leistung nachvollziehbar und verhindern, dass Bereiche vergessen werden. Und festes Reinigungspersonal, das die Räume kennt, arbeitet schneller, gründlicher und bemerkt Veränderungen früher als wechselnde Kräfte. Konstanz entsteht nicht durch gelegentliche Intensivreinigung, sondern durch verlässliche tägliche Standards.
Fazit – Was diese Fallstudie zeigt
Diese Fallstudie zeigt, wie Büroreinigung in einem Großraumbüro funktioniert, wenn sie auf die tatsächliche Nutzung abgestimmt ist: systematische Kontaktflächenhygiene, zonengetrennte Pläne, festes Personal und eine Taktung, die mit dem Schichtbetrieb mithält. Was Ihr Büro braucht, klären wir bei einer Begehung vor Ort: Unsere Leistungen im Bereich Büroreinigung in Berlin, oder sprechen Sie uns direkt an – Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen.